Von Olten nach Aarau

Nachdem ich diese Wanderung infolge erneuten Wintereinbruches um eine Woche verschoben habe, durften wir uns heute über einen traumhaften Frühlingstag freuen, mit wolkenlosem Himmel und wärmender Sonne.

Treffpunkt unserer heutigen Wanderung war der Bahnhof Olten, Eisenbahnknotenpunkt  der Nord-Süd Achse

von Basel nach Mailand sowie der West-Ost Achse von St.Gallen nach Genf.

Ob dieses Wetterglücks waren wir natürlich alle sehr guten Stimmung.

Wir, das waren insgesamt 17 Teilnehmer inkl. 3 Hunde, nämlich Aiko, Marley und Lilly.

Gleich vom Bahnhof aus gings runter an die schöne Aare, unser steter Begleiter dieser Wanderung. 

Bald erreichten wir das Flusskraftwerk Winznau, welches durch eine sehr vorbildlich angelegte Fischtreppe auffällt.

Hier überquerten wir auch das erste Mal die Aare über das Wehr.Der folgende Abschnitt bis zum AKW Gösgen führte uns stets unmittelbar der Aare entlang, über einen sehr schönen schmalen Weg inmitten von Hochstaudenfluren, Sandstränden, wunderbaren Kiesbänken und lichten Waldpartien, wo uns der allgegenwärtig Bärlauch sowie die zu dieser Jahreszeit besonders hübsch blühenden Blausterne auffielen. An einem dieser breiten Kiesstrände genossen wir denn auch unser Mittagessen aus dem Rucksack bei anmutender Stille und wärmender Sonne. Aiko und Marley erfrischten sich im Fluss während Lilly diese wilde Szenerie in vornehmer Gelassenheit beobachtete.

Immer wieder herrlich zu beobachten, diese unterschiedlichen Charaktere dieser Vierbeiner.

Diese kamen auf der ganzen Wanderung voll aus ihre Kosten, stets freilaufend, mal im Fluss sich erfrischend, mal nach vorn und zurück rennend, mal geworfene Stecken holend, dann wieder ihrer Nasse folgend.

Beim KKW Gösgen angelangt, führte uns der Weg unmittelbar um die beachtliche Anlage herum. Der 150m hohe Kühlturm, welcher schon von weitem her zu sichten ist, beeindruckte uns hier von so nahe in seiner vollen Grösse.

Etwas weiter überquerten wir die Aare zum zweiten Mal wieder auf die recht Seite.

Nächstes Highlight folgte schon bald, der Bally Park bei Schönenwerd. Von Carl Franz Bally, dem Gründer der Schuhfabriken, zwischen 1868 und 1890 im Stile eines englischen Gartens angelegt, war der Park

schon damals für die Öffentlichkeit und die Arbeiter frei zugänglich, erfreute er auch uns als Rastplatz für eine Pause.

Etwas weiter gönnten wir uns dann in einem Gartenbeizli ein wohlverdientes Bier oder Kaffee.

Erneut querten wir die Aare, wieder auf die linke Seite, weil eine Baustelle auf der rechten Seite

einen unschönen Umweg nötig gemacht hätte.

Herrlich immer wieder,der ruhige Fluss, die intakte Natur, der Weg unmittelbar am Wasser,

mit etwas Glück kann man hier auch mal einen Eisvogel entdecken.

Kurz vor Aarau wechselten wir beim Stauwehr Schönenwerd die Flussseite zum letzten Mal,

auch hier wieder fällt uns eine wunderschön angelegte Fischtreppe auf. 

 Vorbei an der Pferderennbahn Schachen bei Aarau führte uns der Weg durch die malerische Altstadt von Aarau,

wo wir kurze Zeit später auch unser Ziel der Wanderung, den Bahnhof Aarau ereichten.

Es war eine vielseitige, von Gegensätzen geprägte Wanderung: einerseits die wunderschönen Flusslandschaften mit Auenwälder, freien Kiesflächen, Sandstränden, dann die Flusskraftwerke welche die Aare zum Energielieferanten macht,

dann der Bally-Park mit seinen überraschenden Besonderheiten.

Eine überaus sympathische Wandergruppe mit den quicklebendigen Hunden, welche uns immer wieder zum Schmunzeln anregten, tolles Frühlingswetter, Wanderherz was willst Du mehr?

Herzlichen Dank allen Beteiligten Zwei- und Vierbeiner  für diesen erlebnisreichen schönen Tag!

Momo M. :      Vielen Dank fürs Organisieren, es war toll.

Franziska L.:  Danke für die sehr schöni wanderig und dini Informatione unterwegs.

Stephan C.:     Liebe Mitwanderer Hat Spass gemacht, mitzuwandern Gerne wieder... Gruss Stephan.

Jean-Pierre L.:Vielen Dank für die schöne Wanderung und interessanten Informationen.      

Nadja:          Hoi richard

Anbei noch ein foto von lilly. Danke für die schöne wanderung, war toll!

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