Schynige Platte - Faulhorn - First

Treffpunkt unseres heutigen Wandertages war der Bahnhof Wilderswil, wo die romantischen Bahnkompositionen der Schynige-Platte-Bahn auch schon kurze Zeit später einfuhr.

Welch nostalgische Gefühle kommen da hoch. Immer für 8 Personen gibt es ein Abteil mit eigenem Eingang.

Da geht es auch schon los mit dem Geratter, verursacht durch die Zahnschienen. Mit gefühltem Schritttempo - aber natürlich schon schneller - geht's hoch durch Wälder, Weiden, verträumte Bahnhöfli, wo die Zeit scheinbar auch stehen geblieben ist. Nach ca. 50min Fahrt erreichen wir den Bahnhof Schynige Platte, dem Startpunkt unserer heutigen Wanderung.

Das Panorama, das sich bereits jetzt bietet, ist einfach traumhaft!

Gleich gegenüber ragen die Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau in den leicht bewölkten Himmel empor.

Schynige Platte ist auch sehr bekannt für seinen sehenswerten Alpengarten,

wo nicht weniger als 670 verschiedene Planzenarten zu bestaunen sind.

Wir wenden uns aber in die entgegengesetzte Richtung, den Weg Richtung Faulhorn.

Der Weg ist einzigartig schön. Bizarre Felsformationen, Alpenflora wo das Auge hinsieht, die Aussichten auf Brienzer- und Thunersee, schroffe Karstfelder die zu überqueren sind, steile Anstiege welche immer wieder mit fantastischen Ausblicken belohnt werden. Erstes Etappenziel ist das Berggasthaus Männdlenen, wo wir uns das erste Mal eine Pause zum Essen gönnen.

Weiter geht's steil hinauf Richtung Faulhorn. Der Name Faulhorn kommt von der Tatsache, dass das Gestein dieses Berges so bröcklig ist, das der Berg durch die Erosion richtiggehend zerbröckelt, oder eben abfault wie man auch sagen könnte.

Oben angekommen auf diesem bemerkenswerten Berg weht uns ein kalter Wind um die Ohren.

Die Aussicht rundherum ist überwältigend! Im Berghotel wärmen wir uns bei hausgemachten Brownies und Kaffee wieder auf........ja auch Ende August kann es in den Bergen doch recht kühl werden. Richtig gemütlich wird es uns da drin,

doch wir gehen wieder raus...brrrr.....weiter geht's hinab Richtung First.

Auf dem Abstieg beobachten wir diverse Murmeltiere, welche noch herumtollen,

bevor sie sich  dann auch schon bald auf ihren Winterschlaf vorbereiten werden. 

Bald erblicken wir den Bachalpsee. Das Spiegeln des Schreckhorn-Gipfels im Wasser dieses Sees

ist ein sehr schönes Fotomotiv.

Etwas weiter erblicken wir auch schon unser Ziel, die Bergstation der First-Grindelwald-Gondelbahn.

Hier erbauten kühne Bauarbeiter den sogenannten First Cliff Walk , einen spektakulären Weg entlang eines Felses, welcher den Blick tief hinab durch den Gitterboden ermöglicht. Nur etwas für Schwindelfreie.

Die Gondelbahn bringt uns müde in den Beinen und zufrieden im Kopf nach Grindelwald,

dem Ende unseres heutigen sehr schönen Wandertages.

Mein Dank an alle Teilnehmer für die stets lustige und sympathische Stimmung auf dieser Wanderung.

Claudia R.:     danke allen nochmals für den tollen tag....war mega schön....danke richard fürs organisieren ...auf ein andermal .

 

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